Informationen zu suchen, zu finden fällt heute sehr leicht, aber ein müheloser Informationszugriff ist nicht gleichzusetzen mit einem selbstbestimmten und fundierten Umgang mit Wissen. Algorithmengesteuerte Informationsbeschaffung und -bereitstellung ist für Nutzerinnen und Nutzer heute schwer zu durchschauen, weder auf Akteursebene, noch hinsichtlich technischer Wirkungsmechanismen. Untersuchungen zur Informationskompetenz weisen auf erhebliche Defizite hin.

Das Projekt Informationskompetenz und Demokratie (IDE) will das Problem für Niedersachsen stärker bewusst machen. Es soll in der Öffentlichkeit diskutiert und nach Lösungsansätzen gesucht werden. Es gilt, das Thema in der Fachwelt und der Öffentlichkeit als kritische Fragestellung des 21. Jahrhunderts zu positionieren. Hierzu sollen unterschiedliche Akteursgruppen zusammengebracht werden, um ein möglichst umfassendes Bild zum Themenbereich, den wahrgenommenen Problemfeldern und Lösungsperspektiven, insbesondere für den Bildungsbereich, zu erschliessen.

Förderhinweis

Das Projekt wird durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Rahmen der Ausschreibung „Zukunftsdiskurse“
gefördert aus Mitteln des Niedersächsischen Vorab.


Der Ablauf des Projektes:

  1. In einer ersten Tagung werden zentrale Inhalte in Form von Vorträgen durch eingeladene Experten eingebracht.
  2. Im weiteren Verlauf wird der Diskurs auf diesem Blog weitergeführt. Die Diskussion soll durch Beiträge von Experten, Studierenden und sonstigen Interessierten weitergeführt werden.
  3. In einer Abschlusstagung werden die Projektergebnisse vorgestellt und diskutiert.

Im Ergebnis soll das Projekt bei den Teilnehmenden und Besuchern ein Bewusstsein für die Problematik und für Lösungsansätze wecken. Diese sind nicht nur abstrakter Natur, sondern betreffen unmittelbar die Lebenswelt jedes Netznutzers.
Des Weiteren realisiert das Vorhaben eine Plattform, die wichtige Akteursgruppen zueinander führt und einen Raum zur Vernetzung schafft.