Informations­kompetenz und Demokratie

Bürger, Suchverfahren und Analyse-Algorithmen in der politischen Meinungsbildung

Online-Datenschutzkompetenz

Die Online-Diskussion zum Thema Online-Datenschutzkompetenz findet vom 25. November 2019 – 28. November 2019 statt.

Online-Datenschutz ist ein wichtiges Themenfeld. Im Kontext des Projekts Informationskompetenz und Demokratie ist insbesondere die Frage der dazu erforderlichen Kompetenzen auf Nutzerseite interessant. Auf der Eröffnungstagung wurde angeregt zu diesem Thema Informationen bereitszustellen und das Themenfeld zu diskutieren. In der Online-Diskussion können Sie ihre Perspektive darlegen. Dabei können Sie gerne folgende Leitfragen nutzen, um ihre Beiträge zu strukturieren.

  • Was verstehen Sie unter einer Online-Datenschutzkompetenz?
  • Was muss man wissen, um online datenschutzkompetent zu sein? Wie verhält sich ein datenschutzkompetenter Nutzer in Bezug auf Online-Tracking und das eigene Postingverhalten im Internet?
  • Wann lohnt sich Datenschutzkompetenz, wann nicht? Warum verhalten wir uns oft nur wenig datenschutzkompetent? Ist nur derjenige, der Tracking blockt und wenig postet datenschutzkompetent?
  • Wie haben wir unser Wissen zur Privatheit im Internet erworben? Wie sollte man es erwerben? Wer müsste es vermitteln und wie sollte dies geschehen?

Weitere Informationen zu den Online-Diskussionen finden Sie hier.

20 Kommentare

  1. Datenschutzkompetenz, also die Kompetenz für den Umgang mit persönlichen Daten und Privatsphäre in der elektronischen und computervermittelten Kommunikation ist ein dauerhaftes Diskussionsthema in der heutigen Gesellschaft.
    Schon im Kindes- und Jugendalter wird von jeglichen Seiten vermitteltet, dass Gefahren im Netz selbstbestimmt und unumgänglich sind und man sich sicher in der digitalen Welt bewegen müsse. Heutzutage – zwischen Datenspeicherung, Algorithmen und Co., stellt sich aber doch die Frage, ob das überhaupt noch möglich sei.
    Durch einen Klick im Netz gestatte ich die Ausbeutung meiner personenbezogenen Daten. Ich muss kein Facebook nutzen oder meine Daten selbst im Internet eingeben, um eine solche Ausbeute zuzulassen, denn wie man so schön sagt: „Google weiß sowieso alles“.
    Gleichzeitig stellt sich aber auch die Frage, ob all diese Datenspeicherung und – verwertung nicht einfach die aktuelle Situation des technischen Fortschrittes sei. Will der Großteil der Bevölkerung nicht aus Bequemlichkeit, dass Instagram mir ähnliche Kleider vorschlägt, wie die, die ich gestern im Online-Shop gesehen und gekauft habe?
    Ist das nicht der Grund, warum Menschen heutzutage immer noch Facebook benutzen? Die Möglichkeiten: weltweite Kommunikation, Unterhaltung etc.? Und das, obwohl nun ja jedem Menschen bewusst sein müsse, was mit den seinen Daten über alles, was im Internet passiere, geschieht.
    Abschließend kann meiner Meinung nach gesagt werden, dass schon früh die Gefahren im Netz vermittelt und ein sicherer Umgang gelehrt werden muss, damit man nicht nur Risiken der elektrischen Kommunikation wahrnimmt, sondern auch die unbegrenzten Möglichkeiten und Chancen dessen genutzt werden können.

    • Ich denke ebenfalls, dass Menschen schon im Kindesalter, tatsächlich m.E. spätestens ab der Grundschule, mit Datenschutz konfrontiert werden sollten. Denkt man bspw. an die Spiele, die viele Kinder auf dem Handy oder Tablet spielen und bei denen teilweise viel Persönliches preisgegeben wird oder sogar werden muss, zeigt sich die große Notwendigkeit. Leider vermisse ich als angehende Lehrerin ausgereifte bzw. gute Lehrkonzepte für Grundschüler*innen. Vielleicht entwickelt sich ja mit der fortschreitenden Digitalisierung mal etwas…

  2. Ich glaube, dass die meisten Nutzer des Internets sich gar nicht bewusst sind, wie viele eigene Daten überhaupt veröffentlicht werden. Ob es bei sozialen Medien wie Facebook, Instagram, Snapchat etc. sei oder bei dem ganz normalen Suchverfahren über Google etc. Das ist womöglich auch ein Grund für das wenig datenschutzkompetente Verhaltenen von einigen Internet- Usern.
    Auch wenn nicht viele Informationen ins Netz gestellt werden, können trotzdem meistens mehr Informationen für andere sichtbar sein, als gedacht. Bei manchen Apps wird z.B. am Anfang gefragt, ob der Standort beim Benutzen der App verwendet werden darf. Diese Frage könnte aber auch schnell übersehen werden, was dazu führt, dass viele Nutzer nicht wissen, dass ihr Standort von anderen Personen abgerufen werden kann. Es kommt sicherlich auch vor, dass manche Websiten oder Apps automatisch die Funktion der Standortmarkierung verwenden und der Nutzer selber einstellen muss, ob dies für die App zugänglich sein soll oder nicht.
    Ich denke, dass man wirklich erst dann “datenschutzkompetent” ist, wenn man sich genau sicher ist, wo man was von sich veröffentlicht und für wen man es sichtbar macht.

    • Obwohl viele Sachen wie z.B. der Zugriff auf den Standort mittlerweile abgefragt werden und man dessen explizit zustimmen muss, denke ich, dass viele Nutzer einfach auf “Zustimmen” klicken, da man entweder keine weiteren Informationen dazu erhalten kann, was das bedeutet, oder aber sich durch 5 Seiten eng beschriebenen Text quälen muss, für dessen Verständnis man zuvor ein Informatikstudium absolviert haben müsste. Ein weiteres Problem ist meiner Meinung nach, dass man oftmals keine Auswahl treffen kann, welche Zugriffe man erlauben möchte und welche nicht (wobei die Frage bleibt, ob es als Nutzer nicht auch schwer ist, zu entscheiden, was die App wirklich braucht und welche Funktionen nur dem Tracking dienen), sondern beim Installieren einer App gleich einem Komplettpaket zustimmen muss, ohne welches einem die Benutzung vieler Apps nicht zur Verfügung steht, auch wenn es einem schleierhaft bleibt, warum die App für die Taschenlampe einen Zugriff auf den Standort braucht. Gibt es keine Alternative, bleibt einem so nichts anderes übrig, als den Bedingungen zuzustimmen oder auf die App zu verzichten.

  3. Das Thema um den Datenschutz im Netz war noch nie so wichtig wie in der Heutigen Zeit. Mehr und mehr Seiten im Internet werden mit Trackern ausgestattet, um Profile zu erstellen, die dann wieder verkauft werden. Darum sollte sich jeder so schnell und so viel wie Möglich mit dem Thema auseinandersetzen.
    Für mich ist man datenschutzkompetent, wenn man sich mit den verschiedenen Gefahren im Netz auskennt und auch in der Lage ist demnach vernünftig zu handeln. Persönliche Daten sollten abgesichert werden, um die Privatsphäre auch beim Surfen abzusichern.
    Jeder sollte sich zweimal Überlegen, was er im Internet von sich preisgibt. Allerdings ist es Heute leider so, dass Follower ein wichtiger Aspekt, gerade für Junge User, geworden sind und diese sich deshalb eher weniger für das Thema interessieren. Wer sich richtig Verhalten will, sichert alle seine Geräte gegen Tracker ab und vermeidet unsichere Seiten.
    Auch der Konsum kann eine wichtige Rolle spielen. Gerade hier ist einfach für Tracker schnell ein Profil zu erstellen, da wir generell beim Einkaufen unsere persönlichen Bedürfnisse preisgeben. Wer also viel Online bestellt sollte sich vernünftig Informieren und absichern.
    Informationen über den Schutz im Netz, kann man sich sowohl auf speziellen Seiten, als auch bei Firmen, die sich darauf spezialisiert haben, einholen. Ich persönlich bin aber auch der Meinung, dass dieses Thema vor allem in Schulen, von Lehrern, noch viel deutlicher vermittelt werden sollte. Desto früher desto besser! Auch größere Apps wie Instagram,Whatsapp oder Facebook sollten mehr und öfter auf die Sicherheit aufmerksam machen und versuchen Ihre Seiten selbst unzugänglich für jegliche Gefahren zu machen.

  4. Datenschutzkompetenz bedeutet für mich, kompetent mit seinen eigenen Daten im Internet umzugehen. Nutzer, die das Internet tagtäglich nutzen, sollten wissen, dass es sogenannte “Online – Tacker” gibt. Vielen ist dies leider nicht bewusst und geben daher oftmals zu viel von sich selbst im Internet Preis (Name, Adresse..). Tracker verwenden unsere Daten nämlich für Werbung oder um sie an andere Unternehmen zu verkaufen. Daher sollte man sich von unsicheren Webseiten fernhalten oder sich vor Tracker schützen.
    Es lohnt sich Datenschutzkompetent zu sein, wenn man sich in Sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram anmeldet. Die Informationen, die man auf solchen Sozialen Netzwerken Preisgibt, sind Weltweit aufrufbar und es ist fast unmöglich, einmal “ins Netz gestellte Informationen (Bilder, Meinungen..) wieder restlos zu entfernen. Das alles kann sich irgendwann auf der Suche nach einem Arbeitsplatz, auf den Arbeitgeber auswirken. Wenn die Einträge mit dem realen Namen verknüpft sind, können diese ohne Schwierigkeiten per Suchmaschine aufgespürt werden, dass ist vielen nicht bewusst.
    Jemand der Datenschutzkompetent sein möchte, sollte sich die Frage stellen, wann es richtig ist seine Daten im Internet zu veröffentlichen und vor allem auf welchen Webseiten.

    • Ich stimme Nur Sabanci zu, jedoch wenn wir hier über die Sozialen Netzwerke wie Facebook oder Instagram sprechen ist zu beachten, dass ich den allgemeinen Datenschutzerklärungen zustimmen muss, da ich sonst mich nicht anmelden kann. Zusätzlich muss ich erlauben, dass diese Apps auf meinen Standort, meiner Kamera und sogar meiner Fotogallerie Zugriff bekommen, ansonsten kann ich die App nicht nutzen. Hier habe ich leider keine andere Möglichkeit. Natürlich ist es besser viel Privates nicht ins Netz zu stellen. Beim Online-Shopping könnte man mit Gutscheinen bezahlen, anstatt die Bankdaten der Internetseite zu vermitteln.

  5. Was versteht man darunter Datenschutzkompetenz?
    Datenschutzkompetenz meint so viel, dass sich die Nutzer im Klaren darüber sind, was sie veröffentlichen, sowie über die Folgen dieser Veröffentlichung. Was bedeutet es also für mich, wenn ich diese Foto poste, oder diesen Standort teile. Datenschutzkompetente Nutzer handeln bei dem Posten von Informationen bewusster, als Nutzer, welche alles posten und sich keinerlei Gedanken über die Folgen machen.
    Viele posten Bilder aus dem Urlaub, oder zeigen sich leichtbekleidet. Doch ist dies wirklich gut bedachte?
    Es ist nicht schwer als Hacker herauszufinden, wo sich diese Personen befinden. Dies wiederum stellt eine Gefahr dar, denn wenn sich die gesamte Familie im Urlaub befindet, ist vielen Leuten klar, dass ihr Haus aktuell leer ist. So wird die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs höher.
    Um Fehler dieser Art zu vermeiden, ist es sehr wichtig, den Kindern schon in jungen Jahren die Folgen vom Internet darzulegen. Es muss ihnen bewusst gemacht werden, dass wenn sie Dinge im Internet veröffentliche, so gut wie jeder Zugang dazu hat.
    Wenn diesen Kindern also von klein auf klar gemacht wird, was es für Folgen hat, werden sie im späteren Umgang mit ihren Daten vorsichtiger Umgehen, als Kinder welche keinerlei Erfahrungen mit den Folgen haben.

    • Einerseits ist es absolut richtig was die Aufklärung von Kindern im Thema Datenschutz angeht. Aber andererseits finde ich, sollten die Betreiber der jeweiligen Apps sich ebenfalls mehr Mühe in Sachen Privatsphäre der Nutzer geben. Natürlich sollte jeder bescheid wissen auf was er sich einlässt, wenn er Bilder oder Standorte im Netz freigibt, aber dennoch ist es immer noch zu einfach, auch für außenstehende, auf diese Daten zuzugreifen. Was würdest du sagen wäre dann am effektivsten? Aufklärung oder Verbesserung?

  6. Unter Online – Datenschutzkompetenz verstehe ich, dass man das gewisse Wissen hat seine Daten und Privatheit online nicht zu veröffentlichen. Datenschutzkompetent spielt in der heutigen Welt eine ganz große Rolle und ist besonders notwendig. Denn unser Surf verhalten kann ziemlich viel über uns aussagen. Es werden teilweise unsere Interessen, Probleme, Vorlieben und daraus folgend unsere Gedanken gespeichert und in mancher Hinsicht analysiert. Informationen, die wir auch nicht unbedingt mit anderen teilen würden. Nur leider ist vielen Menschen, die online surfen, nicht bewusst, dass sie ganz viele Datenspuren hinterlassen und vieles unbewusst von sich preisgeben. Auch diejenigen, die Tracker blocken, wenig posten und viele Webseiten aktivieren oder deaktivieren sind von der “automatischen Preisgabe privater Informationen” betroffen. Vielleicht etwas weniger als andere, aber wer im Netz ist gibt meiner Meinung nach unbewusst von sich Informationen her. Darüber hinaus folgen dann viele Probleme und Schwierigkeiten im Netz, wie zum Beispiel Identitätsdiebstahl, Mobbing, Diskriminierung und vieles mehr. Zu der Frage wann und ob es sich lohnt datenkompetent zu sein, sage ich ja man muss datenkompetent sein und je früher desto besser.

  7. Datenschutzkompetenz ist ein Thema, mit dem wir tagtäglich konfrontiert werden.
    Darunter verstehe ich die Kompetenz des Schutzes der persönlichen Daten, die verwendet werden.
    Wir als Nutzer des Internets denken bestimmen zu können, in wie fern wir unsere Daten veröffentlichen und mit wem teilen, aber unterschätzen die Gefahren, die sich vor allem Online verbergen..
    Werden wir eigentlich überwacht? Können Dritte, denen wir eigentlich unsere Daten vorenthalten wollen, trotzdem auf diese zugreifen? Sind wir überhaupt in der Lage sicher im Internet zu surfen ? Das sind Fragen, die uns zwar bewusst sind, aber wir in unserem täglichen Gebrauch dennoch ausblenden.
    Eine datenschutzkompetente Umgangsweise ist wichtig hinsichtlich der Nutzung des Internets und der sozialen Medien. Man sollte sich bewusst sein, mit wem und wo man persönlichen Daten teilt. Beispielsweise auch das Posten eines harmlosen Fotos, wo das eigene Autokennzeichen zu sehen ist, sollte einen bedenken machen.
    Nehmen wir an, wir löschen dieses Foto. Ist uns eigentlich bewusst, das dies für immer irgendwo im Netz bleiben wird? Ich denke nicht.
    Es ist wichtig sich so früh wie möglich mit dem Thema zu befassen, um möglichen Online-Trackern, die es auf unsere Daten abgesehen haben, aus dem Weg zu gehen bzw. diese vorzubeugen.
    Ganz aus der Welt schaffen können wir dieses Problem zwar nicht, aber wir können unser Bestes dafür geben, unseren Umgang im Netz sicherer zu gestalten.

  8. Datenschutzkompetenz bedeutet für mich, ein bewusster und achtsamer Umgang mit persönlichen Daten und Privatsphäre. Digitale Medien sind ein fester Bestandteil in der heutigen Gesellschaft. Das Internet steht jedoch nicht nur für die Kommunikation mit allen Teilen der Welt, sondern auch für die Konfrontation mit kriminellen und Inhalten und Methoden.

    Heutzutage beschäftigen sich viele Internet Nutzer viel zu wenig mit dem Datenschutz, Leichtsinn und Ahnungslosigkeit führen zu vielen versteckten Gefahren für die Nutzer. E-Mails mit unbekannten Dateianhängen, unseriöse Gewinnmitteilungen, angeblich kostenlosen Downloads von Filmen oder Werbemails könnten den PC mit Viren infizieren.
    Daher sollten Betriebssysteme, Browser Schutzsoftware (zum Beispiel Firewall) mit automatischen Update-Möglichkeiten so aktuell wie möglich gehalten werden.

    Das Veröffentlichen von Persönlichen Daten wie Fotos, Adressen aber auch eigene Interessen auf verschiedenen Webseiten (Facebook, Instagram, Twitter …) haben viele Konsequenzen. Für Anerkennung und Beliebtheit sind viele (vor allem jüngere) Nutzer bereit, ihre Privatsphäre herzugeben. Das Internet kann zum Beispiel für Cybermobbing, Stalking oder Hacking missbraucht werden. Meiner Meinung nach, sollten sich alle Internet Nutzer über die Schattenseiten des Internets informieren, bevor sie das Internet nutzen. Schulen könnten den Schülern beibringen, dass das Internet sehr hilfreich sein kann, wenn man jedoch vorsichtig damit umgeht. Eine Idee wäre, dass die Lehrer ihre Schüler dazu auffordern, ihren Namen im Internet zu suchen, um zu sehen wie weit das Internet und die berühmten Social Media Plattformen in ihre Privatsphäre eindringen. Das Ziel sollte hierbei eine verantwortungsbewusste Nutzung mit Digitalen Medien sein.

    • Ich stimme dir zu, dass das Thema in der Schule eine Rolle spielen sollte. Doch ich glaube nicht, dass das Suchen des eigenen Namens im Internet ausreicht, um den Schüler*innen die Tragweite ihres Handelns zu verdeutlichen, denn wenn man nicht gerade auf vielen sozialen Plattformen wie Facebook oder Twitter unterwegs ist, erhält man meiner Erfahrung nach oftmals gar nicht so viele Suchergebnisse. Dennoch werden im Hintergrund Unmengen an Daten getrackt, von denen wir nichts mitbekommen oder keinen Zugriff haben. Wie könnte man Schüler*innen so etwas verdeutlichen und was könnte man dagegen tun? Reicht Aufklärung und die damit anscheinend verbundene Einschränkung des Nutzungsverhaltens aus oder sollte nicht auch die Politik etwas dafür tun, dass unsere Daten besser geschützt werden?

  9. Dina Janghorban

    27. November 2019 at 21:48

    Online-Datenschutzkompetenz ist für mich der Umgang mit persönlichen und privaten Daten die elektronisch weitergeleitet werden können. Man selbst muss natürlich damit einverstanden, dass die eigenen Daten genutzt bzw. weitergeleitet werden. Wenn das nicht beachtet wird, kann das zu schlechten Konsequenzen führen die einen selbst schaden kann. Früher gab es noch das Facebook Problem, was man gepostet hatte, bleibt für immer im Netz. Wenn der Arbeitgeber das besoffene peinliche Bild im Netz findet macht es ja natürlich einen komplett anderen Eindruck. Social Media wird Tag zu Tag mehr ein Teil unserer Gesellschaft, und Datenschutz wird immer ein wichtigeres Thema. Sollte man dann inaktiver in Social Media sein und wenig posten? Nein. Solange man darauf achtet wer von einem ein Foto zB macht, darf das Bild eigentlich ohne Erlaubnis veröffentlicht werden. Wenn man im Klub ist fragen die Fotografen ob man ein Foto von jemanden machen darf, welches auf der Facebook page vom Klub hochgeladen wird. In diesem Moment ist es die eigene Entscheidung, ob man das möchte oder nicht.
    Auch wem man seine Informationen vertraut, zB jemanden Bilder schickt die nur an der Person gerichtet war und nicht anderen, entsteht trotzdem das Problem, dass es an andere weitergeleitet wird.
    Man muss nicht alles veröffentlichen und weiterschicken. So ist man immer auf der sicheren Seite.

    • Die DSGVO, auf die du dich beziehst, wenn du davon sprichst, dass man die Erlaubnis der abgebildeten Personen auf Bildern benötigt, um diese veröffentlichen zu dürfen, ist sicherlich ein guter Schritt, um wieder mehr Kontrolle über seine Daten zu erhalten und bei Verstößen auch tatsächlich dagegen vorgehen zu können. Meiner Meinung nach geht das aber nicht weit genug. So wird einem mittlerweile auf fast jeder Website angezeigt, dass sie Cookies verwenden, doch um alle Funktionen nutzen zu können oder aber die Seite überhaupt sehen zu können (da manche Cookiemeldungen die ganze Seite bedecken), bin ich gezwungen, diesen zuzustimmen, sodass ich letztendlich doch wieder keine Wahl habe.

  10. Sima Cabuk / Korrektur

    27. November 2019 at 23:10

    Datenschutzkompetenz bedeutet für mich, ein bewusster und achtsamer Umgang mit persönlichen Daten und Privatsphäre. Digitale Medien sind ein fester Bestandteil in der heutigen Gesellschaft. Das Internet steht jedoch nicht nur für die Kommunikation mit allen Teilen der Welt, sondern auch für die Konfrontation mit kriminellen Inhalten und Methoden.

    Heutzutage beschäftigen sich die Internetnutzer viel zu wenig mit dem Datenschutz, Leichtsinn und Ahnungslosigkeit führen zu vielen versteckten Gefahren für die Nutzer. E-Mails mit unbekannten Dateianhängen, unseriöse Gewinnmitteilungen, angeblich kostenlosen Downloads von Filmen oder Werbemails könnten ein PC/Smartphone mit Viren infizieren.

    Daher sollten Betriebssysteme, Browser Schutzsoftware (zum Beispiel Firewall) mit automatischen Update-Möglichkeiten so aktuell wie möglich gehalten werden.

    Das Veröffentlichen von Persönlichen Daten wie Fotos, Adressen aber auch eigene Interessen auf verschiedenen Webseiten (Facebook, Instagram, Twitter …) haben viele Konsequenzen.
    Für Anerkennung und Beliebtheit sind viele (vor allem jüngere) Nutzer bereit, ihre Privatsphäre herzugeben. Das Internet kann zum Beispiel für Cybermobbing, Stalking oder Hacking missbraucht werden. Meiner Meinung nach, sollten sich alle Internetnutzer über die Schattenseiten des Internets informieren, bevor sie das Internet nutzen.

    Eine Idee wäre, dass die Lehrer an Schulen ihre Schüler dazu auffordern, ihren Namen im Internet zu suchen, um zu sehen wie weit das Internet und die berühmten Social Media Plattformen in ihre Privatsphäre eindringen. Das Ziel sollte hierbei eine verantwortungsbewusste Nutzung mit Digitalen Medien sein.

  11. Online-Datenschutzkompetenz bedeutet für mich, kompetent im Umgang und der Bereitstellung persönlicher Informationen im Online-Raum zu sein. Dazu zählt dementsprechend sowohl eine Bewertungskompetenz darüber, welche Informationen ich preisgeben sollte oder eben nicht, als auch Wissen darüber, warum ich etwas preisgeben sollte oder eben nicht und was das Preisgeben für Folgen haben könnte. Ein*e datenschutzkompetente*r Nutzer*in würde dementsprechend darauf achten, nur unverfängliche bzw. ausgewählte Informationen preiszugeben, welche nicht zum eigenen Nachteil werden können. Dies ist allerdings wiederum kaum zu bestimmen, da es auf die “Nutzer*innen der anderen Seite” ankommt, also jene, die die Daten einsehen. Denn je nach Nutzungsabsicht oder auch Auslegung der Informationen können diese jeweils anders bewertet werden. So kann bspw. die Angabe einer Band als Lieblingsband bei Facebook einem*r potentiellen Arbeitgeber*in sehr gut gefallen, einem*r anderen eher weniger. Zu datenschutzkompetenten Verhalten zählt zudem auch die Vermeidung von Online-Tracking (so gut es eben geht in der heutigen Online-Welt). Allerdings bin ich auch der Meinung, dass man oftmals genötigt wird, sozusagen die eigene Kompetenz zu ignorieren bzw. sich gegen die eigene Kompetenz zu verhalten, da bspw. einige Inhalte ansonsten nicht zugänglich wären. Zudem verhält man sich häufig nicht datenschutzkompetent, da die Bedrohung eben nicht akut bzw. kaum sichtbar ist. Um diese sichtbar zu machen, müsste man auf einer Meta-Ebene darüber nachdenken bzw. sich bewusst machen, dass nicht “eh nur die anderen” betroffen sind von bspw. Identitätsdiebstahl, sondern auch mir selbst zu jeder Zeit so etwas passieren könnte.
    Datenschutzkompetent zu sein, empfinde ich deshalb auch grundsätzlich als sinnvoll, denn Wissen über einen kompetenten Umgang mit Daten zu haben, ist in unserem digitalen Zeitalter unermesslich, auch wenn dann vielleicht in bestimmten Kontexten entschieden wird, dass man sich entgegen des eigenen Wissens nicht kompetent verhalten MÖCHTE. Aber dennoch hätte man dann eben die Möglichkeit. Dies sollte m.E. durch die Schule und v.a. auch bereits in der Grundschule vermittelt werden, denn immer mehr Grundschüler*innen und sogar Kindergartenkinder besitzen Smartphones o.Ä. Dabei könnte bspw. gut auf Beispiele zurückgegriffen werden, in denen aufgezeigt wird, was mit preisgegebenen Informationen passieren kann etc.

  12. Unter einer Online-Datenschutzkompetenz verstehe ich, dass jeder Internetnutzer in der Lage ist, mit seinen Daten sicher umzugehen.
    Das heißt, dass man nicht auf jeder Plattform all seine Infos preisgeben oder überall ein Foto von sich hochladen sollte. Denn es ist nicht ausgeschlossen, dass jemand Daten und Bilder von einem Nutzer klaut und sie auf einer anderen Seite benutzt, um sich dann als die Person auszugeben (z.B auf Dating-Seiten).

    Viele Nutzer handeln unüberlegt und geben auch unbewusst von sich, mehr als sie wollen, preis. Kinder sind hier am meisten betroffen, weil sie unerfahren sind und kein Wissen über Datenschutz im Internet verfügen und sich so auf vielen Seiten, Apps etc. anmelden.

    Wie man effektiv seine Daten schützen könnte ist z.B. auf Social-Media-Seiten wie Instagram und Facebook sein Konto auf Privat umzuschalten, so können Fremde die einem nicht folgen oder mit einem befreundet sind die Daten des Nutzers nicht sehen. Des Weiteren sollte man beim Austausch von Nachrichten aufpassen, was genau man schreibt und mit wem. Das sind einige von vielen Beispielen wie man sich Online schützen kann.

  13. Unter Datenschutzkompetenz verstehe ich, dass jedem Nutzer bewusst ist, was mit der Preisgabe der eigenen Daten geschieht und vor allem kompetent Online zu surfen. Wir kommen mit diesem Thema täglich in Berührung. Wir erstellen Profile, geben unsere vollständigen Daten weiter und laden sogar eventuell ein Bild hoch, ohne zu bemerken, was wirklich mit diesen Daten geschieht. Der Datenschutz und natürlich auch viele weitere Themen haben an Schulen wenig Bedeutung für die Lehre der Schüler. Digitale Medien sind ein fester Bestandteil der heutigen Zeit, jedoch sind die Folgen die sich dahinter verbergen nicht allen bewusst.

    Hacking, Mobbing (Cyber), etc. entstehen durch das Internet.
    Außerdem werden unsere Daten an Firmen und Großkonzernen verkauft von Trackern, daher ist es wichtig sich vor diese zu schützen. Unsere Daten, die wir preisgeben und veröffentlichen, sind schwer komplett aus dem Netz zu entfernen.

    Das Thema sollte für jeden wichtig sein, der Soziale Medien nutzt. Das Hochladen von Bildern und Standorten kommt uns in dem Moment sehr harmlos vor, jedoch ist es nicht auszuschließen, dass Online-Tracker sich daran vergnügen. Auch das Löschen von Bildern bedeutet nicht, dass es für immer verschwunden ist aus dem Netz.

    Je früher man sich mit diesem Thema befasst, desto sicherer ist man.

  14. Unter Kompetenz verstehe ich eine Fähigkeit dessen Voraussetzung genaue Kenntnisse über einen Sachverhalt sind die man bewusst einsetzt und anwendet.
    Bei einer Online-Datenschutzkompetenz, gehe ich davon aus, dass es sich hier um die bewusste (nicht) Offenbarung seiner Daten im World Wide Web geht.

    Um sich im Internet zu schützen, sollte man sich vorher bewusst sein, was man von sich selbst im Internet preisgeben möchte und was das Internet von einem überhaupt hat, wenn man online geht (Bsp. Werbung) und was es mit unseren Daten macht. Darauf aufgebaut, kann man sich in Form von AddOns und Anti-Virenprogramme sich vor Online-Trackern und Spam schützen.

    Datenschutzkompetenz lohnt sich ab dem ersten Moment wo man anfängt Online zu gehen. Der bewusste Umgang mit dem Internet ermöglicht, dass Daten die man nicht preisgeben möchte, erst gar nicht Online und zu einem späteren Zeitpunkt auftauchen. Da das Internet aber im Alltag fest integriert ist und es zur “Normalität” gehört seine letzte Urlaubsreise zu posten, ist das Internet ein leiser Begleiter der das Leben jeden Nutzers durch sein Surfverhalten Transparent macht.

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